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#68 Was wäre, wenn Krebs nur ein Symptom wäre?

Was wäre, wenn Krebs gar nicht die eigentliche Krankheit wäre, sondern nur ein Symptom?


Was wäre, wenn er Ausdruck eines Ungleichgewichts wäre – nicht nur im Körper, sondern vielleicht auch in der Seele? Ein Versuch deines Körpers, dir zu zeigen:


„Du hast zu lange mit Vollgas gelebt, zu oft im roten Bereich, ohne Pause, ohne Rücksicht auf dich selbst.“


Könnte es sein, dass Krebs in diesem Gedankenspiel wie ein Warnsignal wäre – so wie die rote Lampe im Auto, die aufleuchtet, wenn der Motor überhitzt? Nicht, um dich zu bestrafen, sondern um dich aufmerksam zu machen?


Vielleicht möchte dich dein Körper in so einer Situation dazu bewegen, langsamer zu werden, hinzuschauen, innezuhalten. Vielleicht ist es eine Einladung, sich zu fragen:


  • Wo habe ich meine eigenen Bedürfnisse übergangen?

  • Wo habe ich so sehr für andere funktioniert, dass für mich selbst nichts mehr blieb?

  • Wo habe ich verlernt, meine Seele zu nähren, nicht nur meinen Körper?


Natürlich weiß niemand, ob das tatsächlich so ist. Es sind nur Gedanken, die man sich stellen könnte. Und doch – allein die Vorstellung, dass eine Krankheit ein Spiegel sein könnte, eröffnet einen anderen Blick: weg von Angst und Schock, hin zu der Möglichkeit, Sinn und Bedeutung zu suchen.


Vielleicht geht es nicht darum, Krebs als „Feind“ zu sehen, sondern als Boten. Und wenn man diese Botschaft liest, könnte sich vielleicht auch etwas im Inneren bewegen – ein kleiner Schritt Richtung Balance, Richtung Heilung, Richtung mehr Achtsamkeit für das eigene Leben.

 
 
 

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